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Kommentar von Schwarz Peter |

Vor zwei Stunden von einer Ortsbegehung der CDU-Fraktion Neuhof in den Ortsteilen Tiefengruben und Neuhof zurückgekehrt: dabei einiges erfahren über die Hilflosigkeit der Gemeinde Neuhof, gepaart mit ziemlicher Frechheit gegenüber einzelnen Bürgern. Es geht unter anderem um den Lärm durch den Bahnverkehr und um den Verkehrslärm auf der K 100 durch Neuhof und Dorfborn. Von der Bürgermeisterin erfahren wir mal wieder, was alles nicht geht in der Gemeinde und dass sich schließlich jeder Bürger erst einmal an der eigenen Nase fassen muss, bevor er etwas kritisiert und dass die Verwaltung angeblich Tag und Nacht im Sinne der Bürger arbeitet. Alles wie gehabt: Hochnäsigkeit gepaart mit Gejammer, Feindseligkeit gegenüber kritischen Stimmen. Ergebnis der Begehung: Es wird keine Tonnagebeschränkung für Lkw auf 7,5 Tonnen geben, damit der internationale Transitverkehr 300 Meter neben der Autobahn gestoppt wird. Es wird kein Blitzer auf der K 100 aufgestellt, der die Raser ausbremsen soll. Gegen den Bahnlärm kann man nichts machen! Die CDU-Größen - CDU-Fraktionschef Michael Vogel, CDU-Gesamtverbandsvorsitzender und Beigeordneter Franz Josef Adam, Emil Schad als Vorsitzender der Gemeindevertretung Neuhof (CDU) und natürlich die Bürgermeisterin Maria Schultheis (CDU) erklären unisono, dass sowohl die Polizei als auch "Hessen mobil" dagegen sind, dass was auf der K 100 zum Ausbremsen des Verkehrs geschieht. Ausgangspunkt war eigentlich ein Mehrheitsbeschluss, eingebracht von der CDU-Fraktion Neuhof im September, um Forderungen aus Dorfborn von privater Seite und vom Ortsbeirat entgegenzukommen. Meine Nachfrage nach der Begründung für die ablehnende Haltung der Behörden: Es gibt keine Begründung! Ein Nachhaken auf dem Verwaltungsweg durch die Bürgermeisterin bei der zuständigen Polizeiakademie in Wiesbaden, so schildert es Maria Schultheis bei der Ortsteilbegehung, ergibt folgendes Bild: Der Sachbearbeiter ist seit längerem krank und man weiß nicht, wie lange es noch in Zukunft dauert. Also keine Klärung des Sachverhalts. Mein Appell, diese Thematik in einer Gemeindevertretersitzung zu behandeln zusammen mit der Lärmsituation der Bahn, wird empört abgelehnt. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung dazu. Wir haben rechtlich keine Handhabe. Die Bürgermeisterin: Was soll ich da tun? Der Gegner in Neuhof sind offensichtlich nicht träge Behörden, denen Dampf gemacht werden muss, sondern der Gegner ist der kritische Bürger, der sich nicht mit Floskeln abspeisen lässt. In Neuhof gilt anscheinend immer noch die Mittelalter-Methode des Prangers. Wer sich nicht als Untertan erweist, dessen Hals steckt im Eisen der öffentlichen Brandmarkung. Der anwesenden Kreisbeigeordnete und langjährige CDU-Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung Neuhof, Alfred Gesang zu mir als Kritiker: "Du bist ja in ganz Neuhof als Meckerer bekannt". Der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Adam zu mir: Ihre Schreiben sind bis hoch ins Bundesverkehrsministerium aufgestoßen. Zwei unverschämte Schreiben an mich werde ich noch öffentlich bekannt machen. Auf meinen Einwand, was ist denn das für eine Gemeindepolitik, einzelne Personen in aller Öffentlichkeit als Querulant hinzustellen, denken sie sich manche Zeugen wohl insgeheim, wenn ich jetzt auch noch was Kritisches sage, werde ich ebenfalls in den Senkel gestellt. Merke: Nicht die Kommunalpolitiker begehen Versäumnisse und bauen Mist - sondern die Bürger sind die Bösen! Druck machen gegenüber den Behörden - das ist nicht möglich in Neuhof, Bürger verunglimpfen und mundtot machen wollen, geht immer! Oder viel drastischer ausgedrückt und - zugegebenermaßen- vulgär: Nicht derjenige, der in die Ecke geschissen hat, wird gehenkt, sondern derjenige, der den Vorfall meldet!

Kommentar von Peter Schwarz |

Liebe Gründer der Bürgerliste Neuhof,
meine Frau und ich beglückwünschen Sie/Euch zu dieser Gründung, von der wir allerdings erst jetzt erfahren haben, da wir die "Fuldaer Zeitung" nicht beziehen und erst von anderer Seite auf den Artikel vom 17. 10. aufmerksam geworden sind. Seitdem wir in der Gemeinde Neuhof wohnen und gelegentlich auch Gemeindevertreter-Sitzungen besuchen, müssen wir feststellen, dass die mit absoluter Mehrheit regierende CDU und die in ihren erbärmlichen Schwächen und in ihrer Unfähigkeit gefangene SPD nebst Grünen in arroganter Weise über die Köpfe der Menschen hinweg regieren, als lebten wir in Neuhof noch immer in einem vordemokratischen Zeitalter. Uns treibt seit langem um, dass da kommunalpolitisch gegengesteuert werden muss. Umso mehr freuen wir uns, wenn sich nun eine neue kommunalpolitische Gruppierung als Gegenbewegung zu diesem verkrusteten und reaktionären Haufen namens Gemeindevertretung Neuhof etabliert und dabei hilft, diesen Sumpf der lokalen All-Parteien-Koalition trockenzulegen.
Aber bis eine neue Gruppierung auch auf dem Wahlzettel für die Gemeindevertreterwahl am 7.März 2016 steht und bei der Wahl antreten darf, ist noch ein weiter Weg mit vielen bürokratischen Hürden zu überwinden, angefangen bei den Unterstützer-Unterschriften bis hin zur Aufstellung einer Kandidatenliste und einem Wahlprogramm, das auch die anderen Neuhofer Ortsteile einschließt. Auch finanziell wird das eine ganze Stange Geld kosten, ganz abgesehen von der nötigen Nervenkraft und der Investition an Zeit.
Gern würden meine Frau und ich Sie mit unseren bescheidenen Möglichkeiten unterstützen, wenn die neue Wählergruppierung ein Programm erarbeitet, das aus mehr besteht als nur eine Gegnerschaft zu Windrädern. Wer ein Ein-Punkte-Programm aufstellen würde, würde nicht nur Hohn und Spott der anderen Parteien ernten, sondern auch von vornherein beim Wähler scheitern.
Gern sind wir beim nächsten Treffen am Donnerstag, 5. November ("Froschwirt"(dabei).
Elvira und Peter Schwarz
In der Au 2
36119 Neuhof-Dorfborn
Tel. 06655/9349100
E-Mail: peter.schwarz@unitybox.de

Antwort von Frank Vogel

Hallo ihr Beiden,

vielen Dank für euren Kommentar!

ich kann euch versichern, das wir ein "Mehr-Punkteprogramm" aufstellen werden. Wir freuen uns, wenn ihr an unserem nächsten Treffen teilnehmt und uns unterstützen wollt. Ihr seid herzlich willkommen!

Kommentar von Gunther Rose |

N atürlich
E hrlich
U nabhängig
H umorvoll
O ptimistisch
F ür alle Bürger